Sachkundeprüfung nach § 34a GewO

Security
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Bodyguard
City Streife
Führungskraft
Türsteher

Dein Einstieg in die Security Branche

Die deutsche Security Branche boomt, wie kaum ein anderer Wirtschaftsbereich. Ca 8000 Unternehmen beschäftigen in Deutschland über 260.000 Sicherheitsmitarbeiter. Werde auch du einer von Ihnen und sorge dafür, dass die Gesellschaft sicherer wird. Die Aufstiegschancen in der Sicherheitbranche sind phänomenal.

 

Wer in dieser Branche seine Berufung findet, bereit ist Leistung zu bringen und sich weiterzubilden hat viele abwechslungsreiche Berufsfelder zur Auswahl. Doch wie wird man "Security"?

Du wirst in Notfällen und Extremsituationen mit Menschen kommunizieren müssen. Eine klare Ausdrucksweise und gutes Verständnis der Sprache sind deshalb selbstverständlich. Die IHK empfiehlt ein Niveau von mindestens B1. Aufgrund unserer Erfahrung können wir sagen, dass dies nicht ausreicht. B2 sollte es schon sein.

 

Sicherheitsmitarbeiter haben den Auftrag fremdes Leben und Eigentum vor dem Zugriff anderer zu beschützen. Wer Regeln und Gesetze selbst nicht ernst nimmt und vorgestraft ist hat in der Branche deshalb nichts verloren. Neben Sprachkenntnissen ist deshalb auch ein sauberes Führungszeugnis notwendig.

Weiterhin ist für Sicherheitsmitarbeiter  eine gesetzliche Mindestqualifikation nach § 34a GewO vorgeschrieben. Alle Sicherheitsmitarbeiter müsen entweder die Sachkundeprüfung oder die Unterrichtung nach §34a GewO vorweisen können.

Bodyguard

Unterrichtung und Sachkundeprüfung nach § 34a GewO

Das Unterrichtungsverfahren nach § 34a GewO wird bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) durchgeführt. Private Bildungsträger dürfen die Unterrichtung nicht durchführen.

Das Unterrichtungsverfahren gilt als bestanden, wenn man die 40 Stunden ohne Fehlzeiten besucht hat und am Ende eine Wissensüberprüfung besteht. Dazu sind Kenntnisse der deutschen Sprache mindestens auf dem Niveau B1 notwendig.

Folgende Themen sind Teil der Unterrichtung:

  • Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

  • Gewerberecht

  • Datenschutzrecht

  • Bürgerliches Gesetzbuch

  • Straf- und Strafverfahrensrecht

  • Umgang mit Waffen

  • Unfallverhütungsvorschrift Wach- und Sicherungsdienste (DGUV 23)

  • Umgang mit Menschen, insbesondere Verhalten in Gefahrsituationen, Deeskalationstechniken in Konfliktsituationen, sowie interkulturelle Kompetenz unter besonderer Beachtung von Diversität und gesellschaftlicher Vielfalt

  • Grundzüge der Sicherheitstechnik

Die Unterrichtung nach § 34a GewO kostet an den IHKn zwischen 400 – 500,-€.

Es handelt sich hier um die gesetzliche Mindestvoraussetzung um im Bewachungsgewerbe arbeiten zu dürfen und um keine Ausbildung im eigentlichen Sinne.

Mit der Unterrichtung nach § 34a GewO dürfen nur einfache Bewachungstätigkeiten durchgeführt werden.

Sachkundepüfung nach § 34a GewO

Die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO  kann bei der IHK abgelegt werden und kostet je nach IHK zwischen 150,- - 180,-€.

Um die Sachkundeprüfung zu erlangen muss eine schriftliche und eine mündliche Prüfung bestanden werden.

Die Themen der Sachkundeprüfung sind identisch mit der Unterrichtung. Allerdings muss der Stoff intensiver und tiefgründiger beherrscht werden. Folgende Themen werden abgefragt:

  • Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

  • Gewerberecht

  • Datenschutzrecht

  • Bürgerliches Gesetzbuch

  • Straf- und Strafverfahrensrecht

  • Umgang mit Waffen

  • Unfallverhütungsvorschrift Wach- und Sicherungsdienste (DGUV 23)

  • Umgang mit Menschen, insbesondere Verhalten in Gefahrsituationen, Deeskalationstechniken in Konfliktsituationen, sowie interkulturelle Kompetenz unter besonderer Beachtung von Diversität und gesellschaftlicher Vielfalt

  • Grundzüge der Sicherheitstechnik

Ein Vorbereitungskurs für die Sachkundeprüfung ist keine Pflicht. Prinzipiell darf sich jeder zur Prüfung anmelden, egal wie er sich vorbereitet. Dementsprechend hoch sind auch die Durchfallquoten (60-75%).

Die Durchfallquote ist nicht deshalb so hoch, weil die Prüfung so schwer ist, sondern weil die Prüflinge häufig schlicht und einfach schlecht, oder sogar gar nicht, vorbereitet sind.

Wer komplett neu in der Branche ist, sollte auf jedem Fall einen Vorbereitungskurs besuchen. Mit der Sachkundeprüfung darfst du in ALLEN Bereichen der Sicherheit arbeiten.

Sachkundepüfung nach § 34a GewO

Wer braucht die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO?

In bestimmten Einsatzbereichen darf nur Personal eingesetzt werden, dass die Sachkundeprüfung bestanden hat. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Bereiche, in denen die Gefahr durch Konfrontationen besonders groß sind.

Durch die Sachkundeprüfung soll sichergestellt werden, dass in besonders konfliktreichen Tätigkeitsfeldern nur Personen arbeiten, die die rechtlichen Grundlagen auch wirklich beherrschen.

Diese besonderen Tätigkeiten sind:

  • Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr (City-Streife, ÖPNV etc.)

  • Schutz vor Ladendieben (Kaufhausdetektiv)

  • Bewachungen im Einlassbereich vor gastgewerblichen Diskotheken (Türsteher)

  • Führungskräfte bei der Bewachung von Asyl- und Flüchtlingsunterkünften

  • Führungskräfte bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen

 

Personal, das nur über die Unterrichtung verfügt, darf diese Tätigkeiten nicht ausüben. Mit der Sachkundeprüfung erhält man gleichzeitig die Möglichkeit ein eigenes Sicherheitsunternehmen zu gründen.

Sachkundepüfung nach § 34a GewO

Wer braucht die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO nicht?

Personen, die eine besondere Ausbildung im Bereich Schutz- und Sicherheit abgeschlossen haben, sind von der Sachkundeprüfung und vom Unterrichtungsverfahren befreit. Dazu zählen folgende Qualifikationen:

  • Geprüfte Werkschutzfachkraft / Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft

  • Servicekraft für Schutz und Sicherheit / Fachkraft für Schutz und Sicherheit

  • Geprüfte/r WerkschutzmeisterIn / Geprüfte/r MeisterIn für Schutz und Sicherheit

  • Laufbahnprüfung für den mittleren Polizeivollzugsdienst eines Landes oder des Bundes

  • Laufbahnprüfung für den mittleren Justizvollzugsdienst,

  • Laufbahnprüfung für den waffentragenden Bereich des Zolldienstes

  • Bestandene Feldwebelprüfung im Feldjägerdienst der Bundeswehr

  • Abschluss eines rechtswissenschaftlichen Studiums an einer Hochschule oder Akademie, die einen Abschluss verleiht, der einem Hochschulabschluss gleichgestellt ist, wenn zusätzlich ein Nachweis über eine Unterrichtung durch eine Industrie- und Handelskammer über die Sachgebiete nach § 7 Nummer 5 bis 7 vorliegt

Wie läuft die Prüfung ab?

Die Sachkundeprüfung besteht aus einer schriftlichen und aus einer mündlichen Prüfung. Die schriftliche Prüfung besteht immer aus 72 Fragen im Multiple-Choice-Verfahren. Du kannst insgesamt 100 Punkte erreichen. Zum Bestehen sind 50 Punkte notwendig.

Der Ablauf der mündlichen Prüfung kann bei den einzelnen IHKn stark abweichen.

Solltest du die Prüfung nicht bestehen kannst du sie beliebig oft wiederholen. Allerdings fällt die Prüfungsgebühr jedes mal erneut an.

Sachkundepüfung nach § 34a GewO

Vorbereitungskurse zur Sachkundeprüfung bei ISMT

Unsere Schulungen finden ausschließlich in Form von Live Online Training statt. Onlinekurse muss man komplett anders aufsetzen als altmodische Präsenzkurse in Klassenzimmern. Mit ISMT buchst du das ORIGINAL. Bei uns ist Online-Unterricht nicht erst seit Covid ein Thema. Unser Personal ist schon seit vielen Jahren auf e-learning spezialisiert.

Während andere noch experimentieren und Erfahrung sammeln wissen wir bereits seit Jahren wie man Kursteilnehmer Online auf Prüfungen vorbereitet.

Bei modernem Live-Online-Training wird das Wissen LIVE Per Videochatsoftware vermittelt. Du musst kein Schulungszentrum anfahren.

 

Du wirst auch nicht mit Lernsoftware oder Fernstudienmaterialien alleine gelassen, sondern hast immer einen Ansprechpartner und bekommst das Wissen durch einen Ausbilder vermittelt. Du kannst jederzeit Fragen stellen und dich auch mit anderen Kursteilnehmern austauschen. Aus unseren Chatgruppen sind schon bundesweite Netzwerke entstanden.

 

Wenn du einen Computer, Laptop oder Tablet hast, kannst du in der Regel problemlos teilnehmen. Wenn du in der Lage bist auf dem Gerät YouTube Videos anzuschauen, dann wirst du auch dem Unterricht folgen können.

 

Das Beste: Der Unterricht wird aufgezeichnet. Solltest du eine Livelektion verpassen, kannst du sie dir in Ruhe später ansehen.

Die Zeit der stickigen Unterrichtsräume mit schlechtem Kaffee und nerviger Parkplatzsuche ist vorüber.

 

Du lernst mit modernsten Mitteln. Eigenstudium, Webinare, Einzelcoachings, und Videokurse. Schließe dich online zu Lerngruppen zusammen und lerne Gleichgesinnte aus ganz Deutschland kennen.

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